Kantonesisch klar sprechen: kostenloser Aussprachetest
Wie klar ist deine kantonesische Aussprache? Mach den kostenlosen Aussprachetest Kantonesisch, erhalte Punkte für jedes Wort und lerne die Laute, mit denen Deutschsprachige am meisten kämpfen, von den sechs Tönen bis zu p, t und k am Silbenende.
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Das Schwierigste an der kantonesischen Aussprache
Sechs Töne
Kantonesisch hat sechs Haupttöne, in Jyutping von 1 bis 6 nummeriert: hoch gleichbleibend, mittel steigend, mittel gleichbleibend, tief fallend, tief steigend und tief gleichbleibend. Dieselbe Silbe mit einem anderen Ton ist ein anderes Wort: 詩 si1 (Gedicht), 史 si2 (Geschichte), 試 si3 (versuchen), 時 si4 (Zeit), 市 si5 (Markt), 事 si6 (Angelegenheit). Viele Töne sind gleichbleibend, also halte die Tonhöhe stabil, statt sie gleiten zu lassen.
P, t und k am Ende
Kantonesisch hat die Endlaute p, t und k behalten, die das Mandarin verloren hat: 食 sik6 (essen), 碟 dip6 (Teller), 白 baak6 (weiß), 一 jat1 (eins). Sie werden nicht hörbar gelöst: Schließ am Ende Lippen oder Zunge und stopp die Luft, ohne Hauch. Der Endkonsonant allein kann Wörter unterscheiden: 濕 sap1 (nass), 失 sat1 (verlieren) und 塞 sak1 (verstopfen).
N, l und ng
Das Standardkantonesisch unterscheidet n und l am Silbenanfang (你 nei5 du, 李 lei5 ein Familienname) und lässt manche Wörter mit ng beginnen, dem Laut am Ende von „lang“ (我 ngo5 ich, 銀 ngan4 Silber). In lockerer Hongkonger Alltagssprache sagen viele l statt n und lassen das ng weg. Das versteht man überall, aber sorgfältige Sprache behält die Standardlaute, also sprich n und ng voll aus.
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